KMSKA Das Königliche Museum für Schöne Künste Antwerpen ist in einem neoklassizistischen Gebäude untergebracht, das zwischen 1884 und 1890 nach Plänen der Architekten Jan-Jacob Winders und Frans Van Dijck errichtet wurde. Dieser an antike Tempelbauten angelehnte Museumspalast mit ausladender Freitreppe und »Säulenvorbau« steht in seiner strengen Architektur im Kontrast zu den umgebenden Wohnhäusern im Stil des verspielten Eklektizismus und der Art nouveau.
Das heutige Museum beherbergt Kunst aus sieben Jahrhunderten: Neben den Werken der so genannten flämischen Primitiven (Rogier van der Weyden und Jan van Eyck) sind Arbeiten von Pieter Brueghel und Peter Paul Rubens der bedeutendste Teil der erstklassigen Sammlung.